Psychologie-
    geschichtliches
    Forschungsarchiv


Das Psychologiegeschichtliche Forschungsarchiv ist eine Einrichtung der FernUniversität, die der wissenschaftsgeschichtlichen Forschung, insbesondere der Psychologiegeschichte dient. Das Archiv befindet sich im Institut für Psychologie und beherbergt Schenkungen, Nachlässe, Tests, Filme und Fotos.

Das Archiv wurde 1997 durch Prof. Dr. Helmut E. Lück (Emeritus) begründet und verfügt über interessante und wertvolle Dokumente. Der Ausbau des Archivs schreitet zügig voran.

Durch das folgende Internetangebot soll die Arbeit in und mit dem Archiv erleichtert werden.


Konzept des Archivs

Das Archiv sammelt Nachlässe, bzw. Teilnachlässe, Briefwechsel und Dokumente von akademisch und praktisch arbeitenden Psychologinnen und Psychologen.

Durch Erfassung und wissenschaftliche Bearbeitung der Archivalien soll dazu beigetragen werden, die Geschichte der deutschen Psychologie – besonders der frühen Nachkriegszeit – differenzierter aufzuarbeiten.

Weite Teile der Bestände ergänzen sich schon jetzt gegenseitig durch inhaltliche Entsprechung der Tätigkeiten der Personen (für Heer, Marine und Berufsberatung), was interessante Perspektiven für Vergleiche eröffnet.

Neue biografische Aspekte und Hinweise auf Forschernetzwerke lassen sich untersuchen. Gesellschaftliche und politische Faktoren, die für die Entwicklung der Psychologie eine Rolle spielten, können durch Primärquellen verdeutlicht werden.

Ein weiterer Ausbau der Bestände soll vorangetrieben werden, Hinweise auf interessante Quellen sind stets willkommen.


Übersicht über die Archivbestände

Die Archivbestände umfassen vor allem


Veröffentlichungen

Die folgenden Veröffentlichungen haben Gebrauch von Dokumenten aus dem Psychologiegeschichtlichen Forschungsarchiv gemacht:

    Lück, H.E. & Feuerhelm, H. (Hrsg.).(1997). Bei den Gründern der Individualpsychologie. Eine Studienreise im Jahr 1932. Gotha: DGIP.

    Bönner, K.-H. & Lück, H.E. (Hrsg.).(1998). Die Mitteilungen des Berufsverbandes Deutscher Psychologen 1947-1950. Frankfurt: Lang.

    Lück, H.E. & Sewz-Vosshenrich, G. (2000). Die Anfänge des BDP nach historischen Quellen. Report Psychologie.

    Sewz-Vosshenrich, G. & Dörner, K. (2001). Psychologiegeschichte als praktisches Handeln. Das Psychologiegeschichtliche Forschungsarchiv an der Universität Hagen. In: Miller, R. (Hrsg.). Psychologie zwischen Theorie und Praxis (S. 11-121). München: Profil.


Erweiterung des Archivs

Der Ausbau des Archivs erfolgt überwiegend durch Schenkungen, in geringem Maß durch Ankauf.

Was spricht dafür, dem Archiv Dokumente zu übergeben?

  • Alle Dokumente werden sorgfältig nach achivalischen Regeln aufbewahrt. Es erhalten nur berechtige Personen Zugang. Dieser Personenkreis kann vom Spender bestimmt werden.
  • Das Archiv befindet sich in einer zentral gelegenen Universität in der Nähe anderer Universitäten und Forschungseinrichtungen.
  • Nachlässe und Schenkungen werden aufgearbeitet (dokumentiert) und für Forschungszwecke genutzt. Das Archiv hat begrenzte finanzielle Mittel zum Ankauf bzw. für Transport und Versicherungskosten zur Verfügung.
  • Über Schenkungen an das Archiv kann die FernUniversität Spendenquittungen ausstellen, die ggf. steuerlich absetzbar sind.

Das Betreuungsteam

 Name Tel. Email
 Prof. Dr. Helmut E. Lück (Emeritus)  02331 / 987-4692 Helmut.Lueck@fernuni-hagen.de
 Prof. Dr. Stefan Stürmer  02331 / 987-2776 Stefan.Stuermer@fernuni-hagen.de
 Dr. Gabriela Sewz  02331 / 987-2978 Gabi.Sewz@fernuni-hagen.de
 

H.S. 9/2007